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161 mutige Erstspender an der BBS Technik

Erfolgreiche Blutspende-Aktion als Zeichen der Solidarität

Zum 15. Mal konnte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) an der BBS Technik Cloppenburg in Zusammenarbeit mit der Schülervertretung unter der Leitung von Maria Borchers-Schmedes junge Menschen gewinnen, um mit ihrer Blutspende das Leben anderer Menschen zu retten. Mit weiteren Spendern, von denen viele aus Überzeugung seit Jahren ihr Blut für Menschen in Not, sei es durch Krankheit oder Unfall, zur Verfügung stellen, konnten insgesamt 237 potentielle Lebensretter gezählt werden.

Die Bereitschaft vieler Schülerinnen und Schüler ist auch durch die aufklärende Information durch Mitarbeiter des DRK Tage vorher erzielt worden. Somit hatten gerade Erstspender genügend Zeit, um sich dieser guten Sache zu stellen. Beeinträchtigende Klischees konnten abgebaut werden. Vielmehr wurden die positiven Aspekte hervorgehoben, wozu in erster Linie der eigene Gesundheitscheck des Spenders zählt. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, bekommt der Spender schließlich eine schriftliche Benachrichtigung. Das gute Gefühl, Menschen zu helfen bzw. schon geholfen zu haben, ist ein weiterer Effekt, der sich schnell einstellt und zum‚ ‚Wiederholungstäter‘ werden lässt. Das allerdings ist von einem weiteren Faktor abhängig: Geht es nicht nur darum, den ‚Lebenssaft‘, sondern für lange Zeit einen Spender zu gewinnen, dann steht sicherlich auch das leibliche Wohl des Spenders im Vordergrund. Das körperliche Befinden des Spenders ist maßgeblich davon abhängig, dass er vorher mindestens genügend getrunken hat und im Anschluss nach einer Ruhephase durch Essen und Trinken wieder gestärkt wird. Genau dafür stellt sich seit Jahren die Lebensmittelabteilung der BBS Technik unter Leitung der Fachlehrer Michael Kehne und Markus Plaggenborg zur Verfügung. Auszubildende der Bereiche Verkäuferinnen, Bäcker und Konditoren haben im Vorfeld Sandwiches belegt, Pizza und Brötchen gebacken, Kartoffelsalat vorbereitet, den Service durchgeführt, usw. Der reibungslose Ablauf dieser Aktion ist besonders der engagierten Schülervertretung zu verdanken, die sich begleitend um die Spender im Vorfeld bis zum Imbiss kümmerte. Bemerkenswert und ein Zeichen der Gemeinschaft war auch, dass bereitwillige Spender, die aus verschiedenen Gründen wie. z.B. ein frisches Piercing an dem Tag zwar nicht Blut, dafür aber anderen Mut spendeten, indem sie ihre Hand hielten. Für Erstpenderin Michelle Lauts war die größte Motivation, mit so vielen Unerfahrenen diese Gelegenheit des Spendens zu nutzen.
Koordinator Hermann Korte schloss als Hauptinitiator dieser Aktion das Resümee: „Es hat alles super geklappt!“
(Text: Christa Anneken)