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„Immer der Nase nach“ – Wirkung von Charakteren

Projekte an der BBS Technik zur Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule

2018 06 21 immer der nase nach 02 1024x749Wie in jedem Jahr wurden auch jetzt wieder den Schülerinnen und Schülern am Ende des Schuljahres Workshops und Vorträge angeboten, die auf die Zeit danach vorbereiten. Die Idee zu diesem Projekt rief die Schülervertretung unter der Leitung von Maria Borchers-Schmedes ins Leben.

 

2018 06 21 immer der nase nach 02 1024x749Eines der vielen gebotenen Projekte war der Workshop „Immer der Nase nach!“ Anhand der „7 Todsünden“ wie Trägheit, Neid, Hochmut usw. machte der Referent Johannes Wilhelm (Bild unten), studierter Theaterpädagoge und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, plausibel deutlich, wie einfach doch die Persönlichkeit von Menschen erfahrbar gemacht werden kann. Allein durch das Aufsetzen verschiedener Nasen aus Pappmaché kann ein jeweiliges Persönlichkeitsmerkmal wie Zorn, Neid etc. verstärkt werden und lässt den Träger in eine bestimmte Rolle schlüpfen. Hierbei sind die Schüler dieses Projektes aktiv geworden und haben Lebenssituationen theatralisch simuliert, die sowohl Beteiligte als auch Zuschauer für die jeweilige Wirkung einer bestimmten Persönlichkeit sensibilisieren. Nicht zuletzt sind Körpersprache und Mimik entscheidend für die Außenwirkung auf das Umfeld. Jedem sollte bewusst sein, wie entscheidend doch die innere Haltung eines Menschen auf sein Umfeld wirkt und entsprechende Resonanz auslöst. Wir alle sind also mitverantwortlich für die Reaktion unseres Umfeldes und sollten uns der Tragweite bzw. möglichen Konsequenz bewusst sein. Im Umkehrschluss kann man demnach die eigene Wirkung auf andere positiv forcieren: Wird aus Trägheit innerlich Fleiß “verkörpert“, sind die eigene Haltung und die Resonanz anderer auf den Betroffenen sicherlich wohlwollender.

2018 06 21 immer der nase nach 01 514x768Weitere Workshops waren unter anderem „Selbstbehauptung- und Zielerreichungskurs“ „Situationsschulung und Zielerreichung“, „Bundesfreiwilligen Dienst und Freiwilliges soziales Jahr“- Infos über Einsatzgebiete und Ablauf, Infos über Bewerbungsverfahren und Voraussetzungen, “Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?“- Voraussetzungen u. Ablauf der Ausbildung. Auch ein Training für Kopf und Körper nach dem Motto “Konfrontation und Deeskalation“ fand regen Anklang.

Viele interessierte Schülerinnen und Schüler konnten an diesen Projekttagen informiert und geschult werden, um sich auf den weiteren Lebensweg einzustimmen, wenn es heißt, eigenverantwortlich das Leben zu gestalten.