Berufsausbildung zum Bäcker

Brot und mehr

Berufsschüler bei der Gebäckherstellung

BÄCKER/IN ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung.

Ausbildungsdauer:

 Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet an den Lernorten Betrieb (Bäckerei) und Berufsschule statt.

Berufsschule: 

Im ersten Ausbildungsjahr erfolgt der Berufsschulunterricht an zwei Tagen in der Woche (jeweils 6-8 Stunden Unterricht). Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt der theoretische Berufsschulunterricht einmal in der Woche (ca. 8 Stunden Unterricht).

Arbeitsgebiet:

Bäcker/ Bäckerinnen backen nicht nur Brot, sondern auch Kleingebäck wie Brötchen und Feinbackwaren aus Blätter-, Mürbe – oder Hefeteig. Sie stellen die Teige nach Rezept zusammen, sorgen durch abwiegen und Abmessen der Zutaten für die richtige Mischung und überwachen die Teigbildungs- und Gärungsvorgänge. Außerdem beschicken sie Backöfen und geben der Ware durch Überziehen, Glasieren und Garnieren das appetitliche Aussehen.

Beschäftigungsmöglichkeiten:

Bäcker/innen arbeiten sowohl im Lebensmittelhandwerk als auch in der Lebensmittelindustrie, z. B. in Großbäckereien. Dort sind sie überwiegend in Backstuben, in der industriellen Großbäckerei auch in Produktionshallen tätig.

Urlaub für Auszubildende:

Laut Jugendarbeitsschutzgesetz: Jugendliche, die zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt waren, erhalten 30 Werktage ...17 Jahre alt waren, erhalten - 27 Werktage ...18 Jahre alt waren, erhalten - 25 Werktage

Die Tarifverträge enthalten jedoch bessere Regelungen: 

Demnach gewährt der Ausbildende dem Auszubildenden 26 Werktage Urlaub.

Ausbildungsvergütung:

Der Auszubildende (Lehrling), der aufgrund eines Berufsausbildungsvertrages ausgebildet wird, erhält für die Dauer der Ausbildung eine Vergütung. Die Ausbildungsvergütung beträgt monatlich brutto:

im 1. Ausbildungsjahr 385,- Euro

im 2. Ausbildungsjahr 440,- Euro

 im 3. Ausbildungsjahr 545,- Euro

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