Die Ausbildung zum/zur Tischler(in)

Die Berufsbildenden Schulen Technik unterhalten eine der größten Holzabteilungen Niedersachsens. In Cloppenburg schließen jedes Jahr etwa 40 Tischlerinnen ihre Ausbildung erfolgreich als Tischlergeselle oder Tischlergesellin ab. Insgesamt werden am Lankumer Feldweg jährlich über 120 angehende Tischler/innen beschult; die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

In Niedersachsen ist diese Ausbildung in die Grundstufe (bzw. Berufsfachschule Holztechnik) und die Fachstufe (Fachstufe 1 = 2. Lehrjahr und Fachstufe 2 = 3. Lehrjahr) gegliedert.

Das 1. Ausbildungsjahr der Tischler/innen

Die praktische Ausbildung in den Betrieben richtet sich nach den vorhandenen und abzuarbeitenden Aufträgen, mit der eine Tischlerei Geld verdienen muss. Nur wenige Betriebe stellen noch vom Möbel über Treppen bis zum Fenster alles her, was das Tischlerhandwerk bietet. Im ersten Ausbildungsjahr haben die Azubis wöchentlich zwei Tage Berufsschule. Aber auch die Berufsfachschule Holztechnik kann als Grundstufe angerechnet werden: in diesem Fall findet die Ausbildung in der Schule statt (Theorie und Praxis-Unterricht, ergänzt durch zwei 14tägige Phasen der berufspraktischen Ausbildung in Tischlerbetrieben).

Das 2. Ausbildungsjahr (Fachstufe 1)

Im zweiten Ausbildungsjahr steht der Möbelbau im Vordergrund. Ein Drittel des 2. Ausbildungsjahres beschäftigt sich mit Möbeln aus Vollholz (Brettbau-, Rahmenbau- und Stollenbauweise). Der Schwerpunkt liegt aber bei der heute üblichen "Plattenbauweise", bei der die Möbel aus Spanplatten und anderen "Plattenwerkstoffen" hergestellt werden. Bis zum Ende des 2. Ausbildungsjahres wird die Zwischenprüfung (ein Tag Theorie, ein Tag Praxis) durchgeführt.

Das 3. Ausbildungsjahr (Fachstufe 2)

Im dritten Jahr steht, neben der Konstruktion von Einbauschränken, Wand- und Deckenverkleidungen, die Herstellung von Fenstern, Haustüren, Zimmertüren und Treppen auf dem Lehrplan.

Die Tischlerausbildung wird mit der Gesellenprüfung im Sommer abgeschlossen. In Cloppenburg fertigen alle Auszubildenden in einer Woche den gleichen Schrank (= "Gesellenstück") unter Aufsicht an. Vorher wird an einem ganzen Tag die theoretische Prüfung abgelegt. Und nun "die Sache mit der Maus": Auch in den Tischlereien ist ein Technikwandel hin zum Einsatz von mehr computergesteuerten Maschinen erkennbar, denn der Kostendruck zwingt die Firmen zu Rationalisierungen. Der Einsatz von Personalcomputern im Büro (und der Werkstatt) ist mittlerweise so selbstverständlich wie der Einsatz eines Taschenrechners. Die Computersteuerung der Tischlereimaschinen beginnt nicht erst bei "großen" CNC- Bearbeitungszentren für den Zuschnitt und die Bearbeitung von Möbeleinzelteilen und Serienmodellen, sondern fängt schon bei den "normalen" stationären Maschinen an.

Diese modernen Fertigungsverfahren sind auch im Berufsschulunterricht Thema: Die Vermittlung von Inhalten aus den Bereichen CAD-Zeichnen am PC und CNC-Technik gehört seit Jahren zum Unterrichtsstoff. Dieses setzt einen ständigen Entwicklungsprozess, auch in Unterrichtskonzepten und -methoden, voraus, um aktuell zu bleiben - eine Herausforderung, der wir uns gern stellen. 

Anmeldung:

1. Dieses Formular ausdrucken und ausfüllen.

2. Das ausgefüllte Formular mit den geforderten Anlagen zur BBS Technik schicken oder persönlich abgeben.
Bitte KEINE Bewerbungsmappen verwenden!

3. Bei Nichtaufnahme oder Rücktritt von der Bewerbung wird nur das ärztliche Attest nach dem Jugendschutzgesetz zurückgeschickt.

Die Anmeldefrist 20.02. eines jeden Jahres ist zu beachten!

Die Berufsbildenden Schulen Technik unterhalten eine der größten Holzabteilungen Niedersachsens. In Cloppenburg schließen jedes Jahr etwa 50 bis 60 Tischler und Tischlerinnen ihre Ausbildung erfolgreich als Tischlergeselle oder Tischlergesellin ab. Insgesamt werden am Lankumer Feldweg jährlich etwa 200 angehende Tischler beschult. Die Ausbildungdauer beträgt in der Regel 3 Jahre. 
Die Ausbildung in Niedersachsen ist in die Grundstufe (Berufsgrundbildungsjahr BGJ) und die Fachstufe (Fachstufe 1 = 2. Lehrjahr und Fachstufe 2= 3. Lehrjahr) gegliedert.

 


 

Der Ausbildungsberuf wird gemäß § 25 Berufsbildungsgesetz dem Ausbildungsbereich "Industrie" zugeordnet

 

Struktur des Ausbildungsberufes

Einzelberuf mit Spezialisierung in 2 Fachrichtungen

* Möbel- und Innenausbauindustrie
* Bauteile- und Bauzubehörindustrie

Die Berufsfachschule Holztechnik Schwerpunkt Tischler

 

Das bisher in Niedersachsen verpflichtende Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik wurde - ebenso wie die einjährige Berufsfachschule Holztechnik für Realschulabsolvent/inn/en (BRT-H) zum  Schuljahr 2009/2010 durch eine einjährige Berufsfachschule Holztechnik abgelöst, die die Inhalte des 1. Lehrjahres in Theorie und Praxis vermittelt. Auch in Zukunft wird es also möglich sein, das erste Ausbildungsjahr zur Tischlerin bzw. zum Tischler in der BSS Technik zu absolvieren, um auf diese Weise die fachliche Grundbildung im Wunschberuf zu erhalten.

 

Die Anrechnung der einjährigen Berufsfachschule als erstes Lehrjahr wird zukünftig zwischen dem ausbildenden Betrieb und Ihnen im Ausbildungsvertrag festgelegt. Die Tischlerinnung Cloppenburg empfiehlt allen ihren Mitgliedsbetrieben, die erfolgreichen Absolventen/innen der Berurfsfachschule in das 2. Ausbildungsjahr einzustellen.

Darüber hinaus haben Sie und die Tischlerbetriebe in Zukunft auch wieder die Möglichkeit, einen Ausbildungsvertrag über drei Jahre ohne den vorherigen Besuch der Berufsfachschule abzuschließen. In diesem Fall findet der Theorieunterricht an zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule statt.

 

 

 

Für die Berufsfachschule Holztechnik gelten folgende Bedingungen:

 

Es werden alle Schüler/innen aufgenommen, die einen soliden Hauptschulabschluss (i.d.R. mit einer Durchschnittsnote von mindestens 3,5 in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch, (über Ausnahmen entscheidet ein Aufnahmegremium) oder die einen Realschulabschluss erworben haben.

Die fachtheoretische und fachpraktische Grundausbildung wird am Ende des Schuljahres durch eine theoretische und praktische Prüfung unter Beteiligung der Tischlerinnung abgeschlossen.

Während des Jahres absolvieren alle Schüler/innen zwei betriebspraktische Phasen (je 2 Wochen).

Der von der Berufsgenossenschaft vorgeschriebene Maschinen-Lehrgang (TSM 1) wird wie bisher während dieses Jahres durchgeführt.

Auszubildende mit Realschulabschluss haben wie bisher die Möglichkeit, in der BFS den Erweiterten Realschulabschluss (Erw.Sek.I-Abschl.) zu erwerben (Voraussetzung für den Besuch des Gymnasiums).

Durch den Besuch des Berufsfachschuljahres erwerben die Absolventen/innen gute Voraussetzungen für die weitere duale Ausbildung in den Tischlerbetrieben der Region.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie im September 2014 als Schülerin und Schüler der neuen Berufsfachschule Holztechnik an unserer Schule begrüßen dürften.

 

Eventuelle Fragen beantworten wir Ihnen natürlich gern kurzfristig persönlich oder telefonisch (siehe Kontaktdaten auf dieser Webseite oder Tel.: 0 44 71 - 94 95 -0)

Die Ausbildung zum/zur Holzmechaniker(in)

 

Der Ausbildungsberuf wird gemäß § 25 Berufsbildungsgesetz dem Ausbildungsbereich "Industrie" zugeordnet 

Struktur des Ausbildungsberufes

Einzelberuf mit Spezialisierung in 2 Fachrichtungen

* Möbel- und Innenausbauindustrie
* Bauteile- und Bauzubehörindustrie 

Ausbildungsdauer

3 Jahre 

Was ist neu?

Die bestehende Verordnung soll an den derzeitigen Stand der technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst werden. Bei den Veränderungen stehen insbesondere die Struktur der Ausbildung, die Prüfungen und der Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht auf dem Prüfstand. 

Ausbildungsprofil

1. Berufsbezeichnung
Holzmechaniker/-in

2. Ausbildungsdauer
3 Jahre

3. Arbeitsgebiet
Holzindustrie und verwandte Industriezweige

4. Berufliche Qualifikationen

Inhalte der Berufsausbildung zum Holzmechaniker(in)

1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
4. Umweltschutz
5. Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
6. Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team
- Wertschöpfungskette
- Kostendenken
7. Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen
8. Vorbereiten, Einrichten und Sichern von Arbeitsplätzen
9. Anfertigen, Einrichten und Instandhalten von Schablonen, Lehren und Messzeugen
10. Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
- Pneumatik
- Hydraulik
- Elektronik
11. Be- und Verarbeiten von Holz, Holzwerk- und Hilfsstoffen
12. Be- und Verarbeiten von Halbfabrikaten und anderen Materialien
13. Einrichten und Instandhalten von Maschinenwerkzeugen
14. Überwachen und Steuern von Produktionsprozessen
- CNC
15. Herstellen von Teilen
16. Herstellen von Oberflächen
17. Montieren von Erzeugnissen
18. Versenden von Erzeugnissen
19. Qualitätsmanagement
20. Kundenorientierung

Fachrichtung Möbel- und Innenausbauindustrie:

1. Beschichten von Oberflächen mit unterschiedlichen Materialien
(Furniere, Folien etc.)
2. Herstellen von Erzeugnissen
3. Funktionsprüfungen

Fachrichtung Bauteile- und Bauzubehörindustrie:

1. Herstellen von Erzeugnissen, Montieren zu Baugruppen